Mario Pasinelli informiert
Der Gemeinderats-Blog bietet Ihnen spannende Einblicke in die abwechslungsreichen Ressorts der Gemeinderäte. Sie erhalten aus erster Hand Informationen zu aktuellen Projekten und erfahren, welchen Herausforderungen sich die Gemeinde zu stellen hat. In dieser Ausgabe berichtet Gemeinderat Mario Pasinelli.
Der Gemeinderats-Blog bietet Ihnen spannende Einblicke in die abwechslungsreichen Ressorts der Gemeinderäte. Sie erhalten aus erster Hand Informationen zu aktuellen Projekten und erfahren, welchen Herausforderungen sich die Gemeinde zu stellen hat. In dieser Ausgabe berichtet Gemeinderat Mario Pasinelli.
Geschätzte Chomerinnen und Chomer
Seit dem 1. Januar 2026 darf ich Sie im Gemeinderat in Unterkulm vertreten. In den vergangenen Monaten habe ich mich intensiv in die mir anvertrauten Ressorts „Liegenschaften, Werke und Entsorgung“ eingearbeitet. Dies war und ist mit viel Lesen, Sitzungen, Anlässen und noch mehr Fragen verbunden.
Aktuell sind mehrere Projekte in der Gemeinde am Start, welche die von mir bewirtschafteten Ressorts betreffen. Ich möchte Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick geben.
Liegenschaften: Die ersten beiden Baukommissionssitzungen zur Schulraumerweiterung der Primarschule im Färberacker haben im Februar und März dieses Jahres stattgefunden. Themen waren u.a. Kostenkontrolle, Planungsinstrumente und erste Offerten (Elektro- und Energieplanung, Bauingenieur, Holzbauplanung etc.) im Fokus dieser Sitzungen. Nebst Bauvergaben hat die Baueingabe oberste Priorität, da die Planung für den Baubeginn ambitioniert ausgelegt ist. Zur Erinnerung: Der Baustart ist für Sommer 2026 geplant. Aktuell ist das Projekt auf Kurs.
Die Raumerweiterung ist mit dem Bau der Schulraumerweiterung im Färberacker nicht abgeschlossen und sie wird die Gemeinde auch in den kommenden Jahren fordern. Wo und wann wird in Zukunft Raum benötigt? Wo liegen die Prioritäten, wo liegt der Nutzen? Das Thema fliesst in die strategische Planung des Gemeinderates.
Werke „Abwasser und Wasserversorgung“: Seit Sommer 2025 werden die Abwasserleitungen in unserem Dorf mittels Kanal-TV-Aufnahmen auf ihren Zustand geprüft. Parallel dazu findet ein regelmässiger Austausch zwischen dem Technischen Betrieb und den involvierten Ingenieuren statt. An diesen Besprechungen bin ich nach Möglichkeit dabei, da ich mein Wissen und Verständnis für die Technik und die Strategien in diesen Bereichen stetig erweitern kann. Das Konzept zur Entwässerung wird dieses Jahr abgeschlossen und im Jahr 2027 folgen die Massnahmen sowie die Priorisierung zur Sanierung der Abwasserleitungen.
Die Sanierung „Waldeggweg“ (Ersatz von Abwasser- und Wasserleitungen, sowie Belagserneuerung) ist in Planung. Da dieser Bau an der Strasse voraussichtlich ein halbes Jahr Zeit in Anspruch nehmen wird, muss akribisch geplant werden. Leider bedeutet dies für die Anwohner des Waldeggwegs, dass während einzelner Bauphasen mit Restriktionen betreffend Zugang zu den Liegenschaften gerechnet werden muss. Diesem Umstand versucht die Planung so gut wie nur möglich ebenfalls gerecht zu werden.
Da in der Region dieses Jahr andere Bauvorhaben geplant sind, verzögert sich der Baustart zur Strassensanierung aus Koordinationsgründen. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit folgen. Ich bitte Sie diesbezüglich um Ihre Geduld.
Bärnhaldematte: Das Projekt „Bau des neuen Grundwasserpumpwerks“ in der „Bärnhaldematte“ wird verzögert sich erneut, da grundlegende Berichte der Ingenieure zur Weiterführung des Projekts noch ausstehen. Ich erwarte jedoch, dass die Berichte bis Ende März bei uns eingetroffen werden sein und die Planung starten kann. Es geht in den Berichten u.a. noch darum, wie viel Wasser gefördert werden kann. Dies hat wiederum Einfluss auf die Baukosten des Projekts. Und nicht zuletzt muss der Kanton Aargau das Projekt bewilligen. Ich hoffe, dass wir mit dem Antrag für den Baukredit im Jahr 2027 vor die Gemeindeversammlungen treten zu können.
Aktuelles aus der Zeitung: Wie Sie vielleicht in der Aargauer Zeitung kürzlich gelesen haben, besteht von Kantonaler Seite ein Projektvorhaben, welches eine Zusammenführung der Kläranlagen des Wyne-, Suhre- und Uerketals, sowie des Klärwerks in Aarau zu einem riesigen Klärwerk (Zitat AZ: Mega-Kläranlage) in der Region Aarau Telli vorsieht. Dieses Projekt dient u.a. zur Entlastung von kleineren Gewässern, die durch geklärtes Wasser übermässig beansprucht werden. Zudem können grössere Kläranlagen in Zukunft das Wasser effizienter und kostengünstiger von chemischen Mitteln wie PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) oder Mikroplastik säubern. Anpassungen der Klärverfahren an neue Situationen dürften so ebenfalls schneller umgesetzt werden können. Das Projekt ist in der Vernehmlassung und der Vorstand des Abwasserverbandes Mittleres Wynental wird sich im April während der Sitzung damit auseinandersetzen.
UND: Wie Sie sicherlich bemerkt haben, gab es kürzlich den ein oder anderen Wasserleitungsbruch in Unterkulm. Sollten Sie einen Vorfall bemerken, werfen Sie einen Blick auf www.unterkulm.ch. Störungen mit grösseren Auswirkungen innerhalb der Gemeinde werden auf der Startseite publiziert. So stellen wir sicher, dass die Pikett-Nummer nicht „übermässig“ beansprucht wird.
Zum Schluss möchte ich mich bei meiner Familie, der Gemeindeverwaltung und dem Technischen Betrieb für die Unterstützung und die Geduld, die sie mir alle entgegenbringen, herzlich bedanken.
Ich bedanke mich ebenfalls bei Ihnen, den Chomerinnen und Chomern, für Ihr Vertrauen und ich freue mich, die Zukunft unseres Dorfes als Gemeinderat mitgestalten zu dürfen.
Herzlichst,
Mario Pasinelli, Gemeinderat