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Verzögerungen bei den Sanierungsarbeiten

Das sportliche Terminprogramm für die Sanierung der Schulanlage Färberacker sah vor, dass sämtliche Arbeiten bis nach den Herbstferien abgeschlossen sind. Unvorhergesehene Mehrarbeiten und Verzögerungen seitens der Lieferanten führen zu einer Verlängerung bis Ende Jahr.

Das sportliche Terminprogramm für die Sanierung der Schulanlage Färberacker sah vor, dass sämtliche Arbeiten bis nach den Herbstferien abgeschlossen sind. Unvorhergesehene Mehrarbeiten und Verzögerungen seitens der Lieferanten führen zu einer Verlängerung bis Ende Jahr.

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Von Beginn an war allen Beteiligten klar, dass für die Sanierung der Schulanlage Färberacker ein sportliches Terminprogramm aufgestellt wurde. Im März 2018 fiel der Startschuss für die Sanierung. Geplant war, dass bis zu den Herbstferien 2018 die Gesamt­sanierung der Schulanlage Färberacker, inklusive der Schad­stoffsanierung, abgeschlossen ist. Das Sanierungsvolumen beläuft sich auf rund 5.9 Millionen Franken, wovon alleine die Schad­stoffsanierung rund 1.6 Millionen Franken in Anspruch nahm. Kurz vor dem geplanten Sanierungs­ende bestätigt sich, dass der Terminplan trotz intensiven Bemühungen nicht eingehalten werden kann.

Bereits bei der Schadstoffsanierung traten erste Verzögerungen auf. Die Anforderungen an eine sorgfältige und verantwortungsvolle Sanierung forderten umfangreichere Eingriffe als geplant. Im Laufe der Fassadensanierung musste festgestellt werden, dass die bisher nicht sichtbaren Korrosionsschäden an den Armierungen weiter fortgeschritten waren als zunächst angenommen. Bei den Grabarbeiten zum Lifteinbau kam zum einen ein Versorgungskabel zum Vorschein, das in keinen Plänen eingetragen war und für den weiteren Baufortschritt neu verlegt werden musste. Zum andern führte eine rund einen Meter dicke Decke zwischen UG und EG bei den Durchbrucharbeiten zu einem wesentlichen Mehraufwand. Das ehrgeizige Bauprogramm sorgte jedoch nicht nur bei den Handwerkern vor Ort für gewisse Terminnöte. Nicht alle Zulieferer konnten pünktlich das benötigte Material bereitstellen. Fixe Liefertermine blockierten den Baufortschritt.

Die Turnhalle wird nach den Herbstferien wie geplant wieder benutzt werden können. Die Belegung durch die Schule und die Vereine wird von der Schulpflege koordiniert. Der Einzug in die Schulräume wird nach heutigen Erkenntnissen spätestens bis Ende Jahr stattfinden. Demzufolge wird die Schule ihrer „Schlumpf-Bude“ für weitere drei Monate treu bleiben müssen.